30 September 2006

Live from Beirut 2. August 2006

Liebe Freunde,

wer hätte das vor wenigen Wochen gedacht, dass sich die Welt um einen herum so schnell ändern kann. Ursprünglich wollte ich mich erst zum Ende meiner Zeit hier wieder per Sammelmail melden, in Anbetracht von über hundert SMS in den letzten Wochen und etwa doppelt so vielen Mails halte ich es aber für angebrachter, mich auf diese Weise kurz einmal zurückzumelden, zumal ich es leider nicht geschafft habe, jedem persönlich zu antworten.

Viele fragen, wie ich denn unter diesen Umständen noch in Beirut wohnen bleiben kann. Wenn ich dann antworte, dass ich während meiner gesamten Zeit hier noch nicht eine einzige (!) Zerstörung gesehen habe, dann ich das für europäische Fernsehzuschauer kaum nachvollziehbar. Dass ich seit über drei Wochen aber auch fast ausschliesslich nur den Weg zwischen Innenstadt zu der im Aussenbereich von Beirut gelegenen Botschaft bzw. zum Hafen oder zu anderen Evakuierungspunkten zurückgelegt habe, mag dies vielleicht erklären. Eigentlich müsste ich mich nur wenige Kilometer südlich von meinem Wohnviertel wegbewegen, dann sähe die Welt schon anders aus. Allein die Schnellstrasse zum Flughafen ist bereits stark beschädigt, wie ich der Zeitung entnehmen konnte.

Spass ist sicher das falsche Wort, aber es war und ist eine meiner Ansicht nach sehr wertvolle Erfahrung, die man in solchen Krisensituationen macht. Innerhalb kürzester Zeit stellt man organisatorisch zuvor unvorstellbar geglaubte Projekte auf die Beine. Allein bei der "grössten Evakuierungsaktion der Nachkriegsgeschichte" (Zitat aus dem SPIEGEL), haben wir mit einem Stammpersonal der Botschaft von damals weniger als 15 Leuten am Mittwoch dem 19. Juli auf einen Schlag mehr als 2700 Menschen in über 50 Bussen nach Syrien gebracht.

Natürlich gibt und gab es Höhen und Tiefen in diesen Wochen, das Leid der Menschen im Süden ist teilweise enorm, die eigene Hilflosigkeit, aber im Endeffekt auch die Hilflosigkeit des eigenen Arbeitgebers in so einer, von nicht beeinflussbaren Faktoren gesteuerten, Situation ist in vielen Fällen niederschmetternd. Auf der anderen Seite erreichen uns Dankesmails, Faxe, viele persönlich an uns gerichtete Worte und bisweilen auch mal ein netter Zeitungsartikel wie in der Berliner Zeitung vom 29. Juli. Vielleicht ist es dieses sofortige Feedback, was den Reiz an dieser Arbeit ausmacht. Da spielt es dann auch keine Rolle mehr, wenn man bisweilen verwundert feststellt, dass man gerade 22 Stunden ohne Unterbrechung "im Dienst" gewesen ist. Seit Beginn der Krise hatte ich noch keinen komplett freien Tag und allein die Überstunden der letzten zweieinhalb Wochen würden für über 3 Wochen Freizeitausgleich reichen (in Zahlen ausgedrückt waren es an die 120 Überstunden - plus die reguläre Arbeitszeit). Auf die Dauer ist es natürlich eine nicht zu vernachlässigende körperliche und seelische Belastung.
Morgen geht es aus diesem Grund auch erst einmal für einige Tage nach Damaskus zum Ausspannen, wo morgen Mittag übrigens auch mein nächster Besucher Linus landet, da der Beiruter Airport ja bekanntlich geschlossen ist. Nach einem Abstecher in den (Nord-) Libanon planen wir für nächste Woche dann einmal, uns das Geschehen von der anderen Perspektive anzuschauen, vorausgesetzt ich komme mit einem libanesischen Kennzeichen noch nach Israel rein, aber daran arbeiten wir... (danke Michi:-)

Aus dem Alltag gibt es so allerlei interessante Dinge zu berichten. Während der ersten Tage waren die Strassen wie ausgestorben, der Weg zur Arbeit verkürzte sich enorm. Mittlerweile haben sich die autobegeisterten Libanesen zurückgemeldet, vorerst zumindest. Seit einigen Tagen gibt es nämlich eine extreme Benzinknappheit auf Grund der immer noch anhaltenden Blockade. An den wenigen noch geöffneten Tankstellen bilden sich kilometerlange Schlangen. Die Abgabe von Benzin erfolgt nur noch in Kleinstmengen und heutigem Zeitungsbericht zufolge sollen die Vorräte spätestens Sonntag komplett erschöpft sein. Ein Grund mehr nach Syrien zu fahren. Vorsorglich habe ich mir heute auch schon mal drei 20-Liter Kanister zugelegt, die die Reichweite des Volvos mit einem Schlag verdoppeln. Seit Anfang der Woche bilden wir auch Fahrgemeinschaften zur Arbeit.

Stromausfälle gehören mittlerweile zur Tagesordnung, nachdem mehrere Elektrizitätswerke beschossen wurden. Man kann fast die Uhr danach stellen: Hatte man abends Strom, so gibt es morgens keinen, und andersrum. In der Botschaft arbeiten wir - wie auch häufig zu Friedenszeiten - mit Notstromagregaten.

Die ernährungstechnische Versorgungslage ist nach wie vor problemlos, auch wenn es gewisse Dinge wie Frischmilch (diejenigen, die schon da waren, werden meine syrischen Milchvorräte kennen) nicht mehr gibt und viele importierte Produkte ausgehen.

Bereits nach einer Woche gab es übrigens auch kaum US-$ mehr. Ähnlich wie in der Bankenkrise von Argentinien können Libanesen pro Woche nunmehr maximal 500 US-$ erhalten (immer noch fast ein doppeltes Monatsgehalt). Da die Evakuierungsaktionen nun einmal nicht zu knapp bezahlt werden mussten, kamen auf veschiedenen Wegen diverse $-Bündel Bargeld zur Botschaft. Verstärkung aus Berlin traf auch recht schnell ein, Kriseninterventionsteams, Abordnungen und nach einer Woche auch ein Krisenunterstützungsteam (KUT) der Bundeswehr, die nach Ablauf der 2.Woche nun nochmal durch eine 23 Mann starke Sondereinheit ergänzt wurden.

Viele Deutsche und deren libanesische Familienangehörigen (sofern sie denn einen gültigen Aufenthaltstitel hatten) sind wie gesagt per Bus ausser Landes gebracht worden, knapp 20 Prozent Dank der Kontingente auf den Schiffen der Amerikaner, Kanadier, Australier, Franzosen und Britten (Schweiz nicht zu vergessen, die uns grosszügigerweise 10 (Z E H N) Plätze zugestand!). Aber immer noch bekommen wir etliche Anrufe von Deutschen, die sich nie zuvor bei uns gemeldet haben. Ein weiterer Konvoi wird wohl noch am Freitag mit Nachzüglern nach Damaskus starten.

Über 6000 Leute haben auf diese Weise allein Richtung Deutschland den Libanon verlassen. Rechnet man alle Nationen und die Libanesen mit ein, die geflüchtet sind, so hat ein wahrer Exodus dieses Land erfasst. Man merkt es auch im täglichen Leben, Geschäfte schliessen auf einmal mit Einbruch der Dunkelheit, Bars, Cafés, Restaurants und Diskos arbeiten nur stark eingeschränkt oder sind gleich ganz geschlossen. Über die Hälfte aller Geschäfte sind bis auf weiteres geschlossen.

Bleibt zu hoffen, dass das Ausland auch bei noch länger anhaltenden Kämpfen nicht abstumpft. Unvorstellbar, wenn man sich überlegt, dass es im Endeffekt die Weltgemeinschaft ist, die diesen Konflikt uns seine schrecklichen Folgen finanziert. Auf der einen Seite durch (häufig kostenlose) Militär- und Rüstungshilfen und nun, wo die Folgen gewahr werden, durch grosszügige humanitäre Massnahmen. Häufig finanzieren Staaten beide Seiten, den einen liefern sie Waffen, den anderen Wolldecken. So war es bereits in den palästinensischen Gebieten, so ist es jetzt auch im Libanon.

Mein zuletzt genannter Zeitrahmen bleibt bestehen, es gibt (glücklicherweise) keine Überlegungen, uns abzuziehen (im Beamtendeutsch: Ausdünnung). Ich werde wohl Ende Oktober nach Deutschland zurückkommen und dann noch einmal für 2 Wochen in den Urlaub entschwinden, bevor mich der Winter in Berlin wieder hat.
Ich freue mich auf Euch!

Weiterhin einen schönen Sommer wünscht Euch

Euer Christian

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Dear friends,

I just wanted to thank you for all your attention through mails, calls and messages. I am still in Beirut and I will hopefully stay here until the end of October. WE worked a lot during teh last weeks and we could manage to evacuate more than 6000 german nationals. Most of the we repatriated from Cyprus or Damascus / Syria. Now we still work on a lot of single cases, lots of visa applicants and so on.

After more than three weeks without a day off I will go tomorrow to Syria to receive my next visitor there. We will do a short trip to Beirut and the North of Lebanon before going to Tel Aviv next week.

There is a lot to tell which I would love to do so in a face-to-face conversation or by phone when things calm down here a little bit. At the moment it is hard to give an overview what is happening here especially because we are not directly involved. We experience the blockade because there is no gasoline anymore for example, but I haven't experienced any dangerous situation over the past few weeks.

Hopefully everyone of you is fine!

Hope to see you soon,

Yours Christian

Zweiter Bericht vom 4. Juli 2006

Liebe (Fussball-) Freunde,

bei meiner bekannten Fussballbegeisterung mag man mir verzeihen, wenn ich Halbfinale mit Halbzeit durcheinander bringe. Aber wenn mich nicht alles täuscht, gibt es auch im Halbfinalspiel eine Halbzeit, oder? Na ja, wie dem auch sei, nach fast viereinhalb Monaten hier und beinahe zwölftausend neu dazugekommenen Kilometern auf dem Tacho des Volvos möchte ich zur Halbzeit der Stage hier einen kurzen Rückblick geben.

Auch wenn unglaublich viel in den letzten Monaten passiert ist, versuche ich mal einen kurzen Abriss: Trotz gegenteiliger Befürchtungen habe ich es Mitte April heil aus dem Iran mit Layover in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Oman wieder zurück nach Beirut geschafft. Iran war sowohl von den Menschen als auch vom Land selbst sehr beeindruckend. Allein auf der 62stündigen Zugfahrt von Damaskus Richtung Teheran kannte man am Ende die Hälfte seiner Mitreisenden. Von Teheran ging es per Flieger gen Süden nach Shiraz (man kennt die Weinsorte), von dort weiter ins idyllische Wüstenstädtchen Yazd bis schließlich zur letzten Destination Isfahan mit seinem zweitgrößten innerstädtischen Platz der Welt. Anbei mal ein künstlerisch durchaus anspruchsvolles Graffiti von der ehemaligen amerikanischen Botschaft.

Mit den bisher zahlreich aufgetauchten Besuchern war ich mehrmals in Syrien und Jordanien, natürlich haben wir den Libanon fast komplett erkundet, unzählige Hammams, Strände und (Geburtstags-) Parties heimgesucht und uns nicht zuletzt in diversen Restaurants die Bäuche mit arabischen Spezialitäten die Bäuche vollgeschlagen. Nach den syrischen Highlights Palmyra, Aleppo, Apamea, Damaskus und Bosra bin ich mit meinen wunderbaren Reisepartnern auch eine Woche lang durch Jordanien gekurvt. Amman kann man getrost abkürzen, Wadi Rum, Wadi Moussa mit Petra und das Tote Meer sind hingegen einmalige must see's. Mitte Juni war ich für ein verlängertes Wochenende in Israel, wobei hauptsächlich das Tel Aviver Nachtleben und die Strände auf dem Programm standen. Ein Abstecher nach Israel steht auch noch einmal für August an. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle für die bisher zwei Dutzend Besucher, die mir hier durch Ihren Aufenthalt hier eine absolut unvergessliche Zeit bescheren (im positiven Sinne natürlich:-). Ich hätte es noch vor wenigen Monaten nicht für möglich gehalten und freue mich auf die, die noch kommen (wollen).

Endlich endlich ist auch die neue Website unter www.meine-home-page.de online. Ihr findet dort die noch möglichen Besuchszeiträume, unendlich viele Fotos wie Wasserschlangen, ausgebrannte dänische Botschaften und (Tote Meer-) Strandfotos aus Jordanien, Libanon, Syrien und Israel. Ein kleiner Vorgeschmack ist ja schon in dieser Mail. Meine bisherige Planung sieht so aus, dass ich bis Ende Oktober noch hier sein werde und dann noch einmal 2 Wochen durch Kuba toure, bevor ich Mitte November - zumindest für das nächste halbe Jahr - wieder in Berlin aufschlagen werde. Spätestens da freue ich mich auf ein Wiedersehen mit Euch!

Mit Fussball habe ich angefangen, mit Fussball werde ich enden: man sollte nicht glauben, nur weil man 3000 Kilometer von Deutschland entfernt ist, dass die Atmosphäre nicht ebenso nachvollzogen werden kann. Nach jedem Spiel gibt es regelmäßige Feuerwerke, hupende Autokorsos, riesige Länderbanner hängen quer über den Strassenzügen, etliche Autos sind mit diesen Flaggen geradezu behangen. Als absolute Favoriten galten Brasilien und Deutschland. Ich hoffe, dass wir morgen nicht auch noch von Deutschland in der Vergangenheitsform reden müssen...

Einen schönen Sommer wünscht Euch

Euer Christian




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Dear folk,

I finished already half of my training here in Beirut so it is time to say hello again. I received lots of visitors up to now and we were travelling to nearly all parts of Syria, Lebanon and Jordan. A few weeks ago I went to Tel Aviv / Israel where I have had a wonderful time. I plan to join the worldpride in Jerusalem in August. Hopefully the security situation will improve a little bit.

In March I have been visiting Iran for nearly two weeks. First I went by train from Damascus to Teheran via Turkey which took about 62 hours. But it is a really scenic ride and I was the only foreigner on the train so it was easy to get to know people. I finished my trip with a stopover in Dubai and Abhu Dhabi where I was visiting a colleague who is also working in the embassy there.

Finally I did the new relaunch of my website. Now you can find lots of photos under www.meine-home-page.de

The first two weeks in November we are planning a trip to Cuba but afterwards I will be be back in Berlin in November for at least half a year.

Looking forward to hear from you!
All the best and enjoy the summer!
Yours Christian

Erste Mail vom 29. März 2006

Hi everyone,

bevor weitere Mutmaßungen ins Feld sprießen, ob mich gleich in den ersten Tagen eine Mörsergranate erwischt hat, möchte ich diesen Spekulationen mit dieser (Rund-) Mail entgegentreten. Seit fast 5 Wochen bin ich in Beirut, eine absolut faszinierende Stadt mit gewissen Chaos- und Anarchiebestandteilen. Die nördlich und südlich gelegenen durchweg sehr idyllischen Küstenstädte habe ich dank der bisherigen Besucher mittlerweile weitestgehend durchstreift. Im Landesinneren waren wir bisher in Baalbek (UNESCO Weltkulturerbe) und in den Wäldern um Beit-eddine. Vieles gilt es noch zu erkunden.



Die Spuren des Bürgerkrieges (1975 – 1990) sind an vielen Stellen weiterhin sichtbar und aufgrund des Attentates auf den ehemaligen libanesischen Ministerpräsidenten Hariri im Februar vergangenen Jahres hängen auch überall (!) Poster und Plakate. Der Krater und die umliegenden einstürzenden Häuser sind als Folge der 1000kg Bombe mitten im Stadtzentrum zu sehen. Was auf den Anschlag folgte, waren nicht nur weitere Bombenanschläge gegen syrienkritische Journalisten und Abgeordnete, sondern die sog. „Zedern –Revolution“ (die Zeder ist Bestandteil der hiesigen Nationalflagge), die schließlich zu einem Abzug der seit über 20 Jahren hier „stationierten“ syrischen Truppen führte. Wer sich für weitere Hintergrundinfos interessiert, dem sei die Seite
www.beirut-reporter.de empfohlen.



Kontraste
Ausgehmöglichkeiten gibt es hier en masse, viele Locations, die bis zum letzten Winkel durchgestylt sind und Berlin in JEDER Beziehung das Wasser reichen können. Die entsprechenden Autos parken meist davor (Jaguar, Mercedes, BMW, Hummer, Jeeps, um nur einige zu nennen). Mein alter Volvo, mit dem ich heute meinen ersten Platten hatte, sieht dagegen oft alt aus, obwohl er sicher mehr verbraucht…


Der vorerst letzte (und zugleich vierte) Besucher Paul hat vorgestern nach 12Tagen voller neuer Eindrücke unbeschadet seinen Rückflug angetreten. Marcus aus München kam nur wenige Tage nach mir und hat in den 2 Wochen hier auch die skurrilsten Dinge erlebt. Beide stehen für Rückfragen gerne zur Verfügung, falls Ihr Euch Eures Libanon Trips noch nicht sicher sein solltet ;-) Paul unter 0179-4572823 und Marcus unter 08121-46645.

You are warmly welcome!

Die Menschen, die ich bisher getroffen habe, waren ohne Ausnahme alle aufgeschlossen und zuvorkommend. Wird Zeit, dass ich mal unsere inhaftierten Deutschen besuche und einige Gegenbeispiele kennen lerne;-) Die Verständigung ist zumindest in Beirut fließend auf Englisch möglich, so dass ich meine holprigen Französischkenntnisse nicht bemühen muss.

Am Freitagnachmittag geht es ins nur 125 km entfernte Damaskus, von wo aus ich dann zu einem dreitägigen Bahntrip nach Teheran aufbrechen werde. Weitere Stationen im Iran werden Esfahan, Yazd und Shiraz sein, bevor ich die Achse des Bösen gen Dubai verlasse, um in Abu Dhabi noch einige Tage eine Freundin zu besuchen.



Weitere Urlaube sind im Mai und Juni geplant. Neben Syrien stehen auch Jordanien und Israel auf dem Programm.

Ich hoffe es geht Euch gut! Freu mich, von Euch zu hören.

Liebe Grüße aus dem „wilden“ Beirut!

Euer Christian

PS: Fotos werden nach und nach unter
www.meine-home-page.de veröffentlicht.


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Hi Guys,

for everyone who does not understand German so well here a short summary: I arrived in Beirut about 5 weeks ago and I really enjoy this wonderful city. I am doing a training at the German Embassy until November before I will return to Berlin for a few months.

Next week I will go on vacation to Iran (axe of the evil;-). First I take the train from Damaskus to Teheran which will take about 3 days. Then I continue by Bus to Esfahan, Yazd and Shiraz before flying to Dubai and travelling further to Abu Dhabi to visit a friend of mine there.

If you haven’t completed your travel plans for this year you are always warmly welcome to come over.

All the best!

Yours Christian


Photos will be published at
www.meine-home-page.de