12 März 2018

Patagonien im Februar 2018


13.02. - 25.02.2018
Buenos Aires - San Antonio de Este (1. Nacht dort)
San Antonio de Este - Puerto Julian (2. Nacht dort)
Puerto Julian - Rio Gallegos Gregor abholen - Grenzüberquerung nach Chile

Torres del Paine National Park


Puerto Natales - Puerto Montt im Schiff EDEN von Navimag.cl

Puerto Montt Ankunft 23.02. Weiterfahrt via Puerto Varas zur Seenregion

Grenzüberquerung nach Argentinien, Übernachtung in Villa La Angostura

Sonntag, 25. Februar Weiterfahrt nach Bariloche und Besuch des Pueblo Suizo

24 Juli 2009

Valencia - Venezuela mit deutschem Schäferhund




Bananenrepublik ohne Bananen

Die ersten Wochen in Caracas



Caracas hat auch seine schönen Seiten, man muss sie nur entdecken. Ein wildes Nachtleben, aufgeschlossene Menschen und grossartige Strände entlang der Küste.

Meine neuen Kontaktdaten lauten:
Mobil: +58 412 083 2272
Work: +58 212 219 2541
Die Zeitverschiebung beträgt minus 6,5 Std zur dt. Zeit.

02 Januar 2009

Some visual impressions

Einige visuelle Eindrücke der vergangenen Wochen. Fortsetzung folgt!








Iberia hatte ein Upgrade spendiert, wenn auch 24h zu spät.



Puerto Rico / San Juan Seafront















Damit ging es dann dem Schiff von Puerto Rico nach St. Thomas hinterher. Wir waren 2 Passagiere und 2 Piloten. Sehr individueller Service...


Karibische See von oben







Obige Bilder enstanden in St. Thomas und St. Lucia.


St. Lucia Pigeon Island National Park

La Barca / St. Lucia Island

06 August 2008

Halbzeit

Es ist an der Zeit für einen kurzen Überblick zum Halbfinale. Es haben sich schon so einige Kuriositäten in den zurückliegenden Wochen aufgetan.

Erst heute kam wieder ein Anruf einer Dame, die sich demnächst ebenfalls hier einfinden wird, weil sie ihrem Verlobten und wie sie hoffte zukünftigen (kamerunischen) Mann eine größere sechsstellige Summe zur Verfügung gestellt hatte, damit er hier ihre Existenz aufbauen könne. Das Geld verschwand, allerdings nicht in den dafür vorgesehenen Projekten, der Typ natürlich auch. Nun ist Interpol hinter ihm her.

Letztens hatten wir wieder ein Fünkchen Hoffnung in das Gute im Menschen. Es meldete sich ein hiesiger Makler, der eine ebenfalls größere sechsstellige Summe bei uns "hinterlegen" wollte, weil sich der deutsche Eigentümer des Grundstücks nicht mehr ausfindig machen liess, für den er den Grundbesitz verkauft hatte. Tatsächlich fanden wir den Mann auf Umwegen, dieser gab allerdings an, das Grundstück hier in Kamerun schon vor geraumer Zeit verhökert und das Geld dafür auch längst kassiert zu haben. Zu dem mysteriösen Makler hingegen hatte er nur kurz Kontakt gehabt, was diesen anscheinend nicht davon abhielt, den Grund und Boden nochmals zu versilbern.

Aber auch der hiesige Alltag bietet genug Gesprächsstoff, seien es die überall am Strassenrand stehenden Gestalten, die sich zu jeder Tages- und Nachtzeit ihrer Blase entledigen. Auch unsere Fahrer sind davor nicht gefeit.
Auf Grund der Entfernungen und der Kürze der noch zur Verfügung stehenden Zeit werde ich mich mit meinem nächsten Besucher gen Norden Richtung Tschad See begeben. Der Norden ist am besten per Bahn erreichbar, die Strecke führt von Jaunde bis Ngaoundere (über Nacht im erste Klasse Schlafwagen im zweier Abteil) und benötigt für die 540 km auf der einspurigen Trasse etwa 15 Stunden, wobei es nach oben keine Zeitlimits gibt. Dafür gibt es aber diverse Zwischenhalte, wo einem auch schon mal getrocknetes Affenfleisch durchs Fenster gereicht wird.

Affen haben wir zwar nicht, dafür einen Hund, der anscheinend nie müde wird und uns ordentlich auf Trab hält. Letztes meinte er aus Langeweile meine DigiCam mal zahntechnisch näher unter die Lupe nehmen zu müssen. Nun sieht sie so aus, als hätte ich sie gerade noch einem Raubtier im Urwalddschungel entrissen.

Kamerun ist wie manch andere afrikanische Länder ein recht teures Land. Restaurantbesuche schlagen mit 10-20 Euro por Person zu Buche. Hotelzimmer pro Nacht 20 000 CFA (Seemannsheim) bis 30 000 CFA (30-45 Euro). An Lebensmittel ist fast alles importiert, Benzin mit 90 cent recht günstig, Milch dagegen doppelt so teuer wie die vergleichbare Menge Benzin. Die normale Packung Käse ist pro Pfund für 4 Euro eher noch ein Schnäppchen. Da wundert man sich, wie die Leute hier mit Durchschnittslöhnen vom 80-100 Euro über die Runden kommen. Es gibt einige gute Bäckereien, die Köstlichkeiten produzieren. Fotos sollte man am besten aus dem Auto/Bus machen, bzw. nur von Monumenten - sämtliche staatlichen Gebäude darf man erst gar nicht fotografieren, dies wird realtiv strikt geahndet und man muss sich im Zweifel mit Bakschisch freikaufen. Die Menschen lassen sich nur sehr ungern fotografieren und schreien einem auch gerne mal nach.

Ich wohne im Ausländerviertel BASTOS, wo auch der Arbeitsplatz beheimatet ist, sowie diverse Hotels, Restaurants, Geschäfte, Supermärkte und natürlich der prunkvolle Präsidentenpalast. Allein die Zufahrtsstrasse dahin ist ein Musterbeispiel von Straßenbaukunst. Die dazwischenliegenden Boulevards sind prächtig bepflanzt und mit Laternen fast schon übersäht. In Bastos selbst kann man sich völlig problemlos bewegen, auch wenn mein importiertes Klappfahrrad immer noch erhebliche Aufmerksamkeit erzeugt. Viel Eingewöhnungszeit hat es mich gekostet, dass man häufig der einzige Weisse unter lauter Schwarzen ist und man natürlich ständig angesprochen wird. Gott sei Dank verstehe ich nicht so viel Französisch... Frauen heften sich auch gerne mal an die Versen und bieten Begleitservice an. Je häufiger ich ein "je ne comprend pas" von mir gab, desto expliziter wurde die Dame...

Letztens waren wir übrigens im NOAH Club, welcher der Ex-Tennis-Profi Yannick Noah seinen Eltern vermacht hat. Inmitten eines eher zwielichtigen Stadtviertels gibt es damit eine Oase der Ruhe, wo man Schwimmen, Essen und natürlich Tennisspielen kann.

Soweit einmal ein erster Aufschlag! Freue mich von Euch zu hören!

Es grüßt Euch herzlichst

Euer Christian

29 Juli 2008